Sexualität
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Schwangerschaft & Geburt


EinleitungSchwangerschaft & Geburt; Gemälde der Mutter Maria und das Jesuskind

Dik Brummel

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern beruht in erster Linie auf der Tatsache, dass Frauen Kinder bekommen. Nicht alle individuellen Frauen tun dies (5% ist unfruchtbar und ein kleinerer Prozentsatz möchte keine Kinder), aber für die Mehrheit der Frauen ist es von der Jugend ab an selbstverständlich, dass sie Kinder bekommen. Bei den meisten gibt es eine innere Motivation (genetische Programmierung), welche einen enormen Einfluss auf ihr Verhalten und so auch ihren Lebenslauf hat. Parallel dazu gibt es natürlich das soziale Umfeld des Individuums (Familie, Freunde, Schule), die meistens die innere individuelle Motivation unterstützen und verstärken. Auch die Kultur und die Gesellschaft unterstützen die Selbstverständlichkeit, die Erwünschtheit und das Gute von Schwangerschaft und Geburt.

Sexuelle Reform
Seit 200 Jahren gibt es in der westlichen Welt einen Prozess der sexuellen Reform. Diese sexuelle Reform ist es, sowohl als Idee als auch in der Praxis, die das Kinderkriegen der Frau zur Diskussion stellt. Momentan finden die meisten Menschen, dass eine Frau das Recht hat, hinsichtlich des Kinderkriegens frei entscheiden zu können. Das ist ein großer und fundamentaler Fortschritt. Dass es so auf dem Papier steht bedeutet jedoch nicht, dass es in der Praxis auch so umgesetzt werden kann. Wie bereits oben beschrieben, gibt es individuelle, kulturelle und gesellschaftliche Umstände, die dem Kinderkriegen eine breitere Bedeutung zuschreiben. Zwar ist die Anzahl der Kinder, die eine Frau bekommt kleiner und das Alter, in dem eine Frau zum ersten Mal gebärt höher geworden, aber trotzdem ist das Fundament der Gesellschaft immer noch die natürliche Familie mit Mutter und Kind und wird diese als Stützpfeiler des sexuellen Systems angesehen.

Kontrolle auf den ReproduktionsprozessSchwangerschaft & Geburt, Embryo in vitro
Die Mutterschaft fungiert auch als ein Ideal für Frauen, die durch welchen Grund auch immer, nicht auf natürliche Weise schwanger werden können und darum Hilfe bei der medizinischen Wissenschaft suchen. Dadurch wurde die Forschung nach Fortpflanzung, Schwangerschaft und Geburt stimuliert. Dadurch, dass Methoden wie IVF möglich wurden, bei der die Befruchtung außerhalb des Körpers der Frau statt findet, entstand auch die Möglichkeit menschlicher Kontrolle auf den gesamten Reproduktionsprozess. Bis jetzt gibt es v.a. negative Reaktionen darauf, genau wie es die bis vor kurzem auch gegenüber Verhütung und Abtreibung gab. Aber es ist für jeden vernünftigen Mensch auch klar, welche Vorteile die neue Entwicklung hat, und das v.a. im präventiven Bereich. Die Frau könnte von der Last von Schwangerschaft und Mutterschaft (welche in der Propaganda als Segen abgebildet werden) befreit werden und die Geburt neuen Lebens würde immer mehr Sache der menschlichen Vernunft. Nicht das Recht der Frau, ein Kind zu bekommen sondern das Recht des Kindes auf Gesundheit und eine gute Erziehung würden dann im Mittelpunkt stehen. Und damit folgt ein neues Stadium der sexuellen Reform.

Vorteile der Schwangerschaft
Selbsterfüllung, Aufmerksamkeit bekommen, das Gefühl dazu zu gehören, Sicherheit hinsichtlich des Selbstwertes, ernst genommen werden, erlöst sein von der Angst in ein tiefes Loch zu fallen in einer Zukunft ohne Familie, Leben in Harmonie mit der Natur, der Schöpfung, der Gesetze Gottes. Wer sich „modern“ für Kinder entschieden hat, sich damit ganz bewusst beschäftigt hat, der zählt zu der Kampagne, welche die moderne westliche Familie mit 2 oder 3 Kindern in der ganzen Welt promotet.

Nachteile der SchwangerschaftSchwangerschaft & Geburt, Zeichnung der Frau erwartet ein BabySchwangerschaft & Geburt, Cartoon von nicht glücklich Frau
Beschwerden während der Schwangerschaft: Übelkeit, Überempfindlichkeit, Weinerlichkeit, Blähungen, Schwindel, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schwellungen, Verstopfung, Blasenschwäche, erhöhter Blutdruck, Bauchkrämpfe, Magensäure, Muskelkater, angeschwollene Brüste, Nippelverfärbung, Rückenschmerzen, Juckreiz, Pickel, fettiges Haar, Dehnungsstreifen, Flecken, Tests und Behandlungen, Warnungen, Diätvorschriften, Ängste, Schuldgefühle, keine Lust auf Sex, weniger anziehend für den Partner, abergläubisch, Depression, Abhängigkeit, verletzlich, Risiko einer Fehlgeburt, entzündetes Zahnfleisch, Narben, Infektionen, Blutarmut, Hämorrhoiden, Krampfadern (auch auf den großen Schamlippen), kleines Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung, Diabetes, Schmerz während der Geburt, Risiko eines Dammrisses, Risiko einer Zangengeburt, Frühchen, Kaiserschnitt, nach der Geburt Risiko auf postnatale Schmerzen, bleibende Narben, andere Verletzungen, Depression, Einsamkeit, Sorgen, Übermüdung, Verlust von Bewegungsfreiheit.

Emanzipation und Fortpflanzungstrieb
Langfristig spielen meist der Verlust der Anziehungskraft und Freiheit eine Rolle, da Sorge neben Befriedigung auch Enttäuschung verursacht. Die Emanzipation der Frau prallt auf den Fortpflanzungstrieb. Die Kombination von Arbeit, Studium, Karriere, Mutterschaft und Partnerschaft, welche durch einige wenige Frauen praktiziert wird, führt hin zu einem hektischen Leben, in dem wenig Raum zur Flucht oder Entspannung besteht, was anders war, als die Mutterschaft noch eine volle Tagesaufgabe war. Abschließend ist zu sagen, dass der größte Nachteil der heutigen Art der Fortpflanzung ist, dass das Kind selbst kaum über sein Leben mitbestimmen kann.

 

 

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