dievasektomie

Die Vasektomie (Sterilisation des Mannes) ist ein Eingriff, bei dem die Samenleiter zwischen den Hoden und der Prostata durchgeschnitten werden.

 

die Operation

Eine Vasektomie ist eine kleine Operation, die meistens von einem Urologen vorgenommen wird. Eine Vasektomie findet poliklinisch statt, eine Krankenhausaufnahme ist nicht notwendig. Eine Vasektomie dauert ungefähr 15 Minuten. Unter lokaler Betäubung macht der Arzt einen kleinen Schnitt in die Haut des Skrotums (Hodensacks), wodurch der Arzt die Samenleiter sehen kann. Die Samenleiter werden nach außen gezogen, durchgeschnitten und dann abgebunden. Auf den Schnitt am Hodensack wird eine sterile Gazebinde gelegt und du darfst nach Hause.
Wenn die Betäubung nachlässt, hast du leichte Schmerzen. Es fühlt sich so an, als ob du getreten worden bist.

 

Wann kannst du nach der Vasektomie wieder Sex haben?

Sobald du Lust hast, kannst du auch wieder Sex haben. Lust, Erektion und Ejakulation (Samenerguss) werden durch die Vasektomie nicht beeinflusst. Die Hoden arbeiten noch genauso wie vor der Vasektomie. Vasektomie verändert auch nichts an der Menge und Farbe des Samenergusses. Es werden von den Hoden noch immer Samenzellen produziert. Nach der Vasektomie kann das Sperma den Penis nicht erreichen. Die Samenzellen werden vom Körper aufgenommen.

 

Wann ist Sex nach der Vasektomie sicher?

Nach der Vasektomie befinden sich noch Samenzellen in dem Teil, der von den Samenleitern nach der Unterbrechung zum Penis führt. Die Samenzellen können noch wochenlang überleben. Darum musst du ungefähr 8 Wochen nach der Vasektomie nochmals zum Arzt gehen. Dort wird kontrolliert, ob sich noch lebende Samenzellen im Sperma befinden. Nach noch einmal 4 Wochen folgt der zweite Test. Erst wenn beide Tests zeigen, dass keine lebenden Samenzellen mehr vorhanden sind, ist der Geschlechtsverkehr ohne Kondom oder andere Verhütungsmittel sicher.

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