wirtschaft

Wirtschaft kann man ohne das sexuelle System nicht verstehen. Auf der ganzen Welt leben Menschen auf die eine oder andere Art und Weise in einer Familie zusammen. Sie pflanzen sich fort, sie halten die sexuellen Unterschiede aufrecht und streben nach der Befriedigung ihrer Lüste. Die Familie ist die Basis der Wirtschaft. Die meisten Betriebe auf der Welt sind Familienbetriebe.

 

Familie und Verwandte

Die meisten Autos, die hergestellt werden, sind Familienautos, die meisten Häuser Familienwohnungen. Für ihre Familie und Verwandtschaft tun Menschen alles. Sie pflanzen Produkte für ihre eigene Familie an, sie stellen Produkte für andere Familien her, sie holzen Hügel ab, sie wildern und jagen und fischen die Meere leer für ihre eigene Familie. Sie handeln mit allem Möglichem, so lange sie dadurch Geld verdienen. Sie arbeiten unter barbarischsten Umständen, verschmutzen die Luft, stellen Bomben her, laden Öl illegal ab, betrügen und lügen für ihre Familie, sie üben sich in Gehorsamkeit, schalten ihr Gehirn aus so lange sie bloß Arbeit haben um ihre Familie ernähren und versorgen zu können.

 

Freier Markt

Die am weitesten verbreitete wirtschaftliche Meinung ist, dass dieses System im Allgemeinen das beste ist. Man nennt es freien Markt/freie Wirtschaft. Der Kluft zwischen Arm und Reich probiert man mit noch mehr Handel entgegen zu wirken – noch mehr Güter, noch mehr Verkehr. Man glaubt, dass wenn jeder sich um seine eigene Familie kümmert, die Welt von selbst besser wird. Es gab die missglückten Experimente mit Nationalisierung der Industrie und des Handels in einigen Ländern. Auch die Missbilligung von Privateigentum, die Vernichtung des Familienbetriebs und das Negieren des Individuums. Es ist logisch, dass man glaubt, dass die Liberalisierung des Marktes auch von selbst die Emanzipation und die Demokratie fördern würde

 

Überleben

Leider entspricht dieses Bild nicht der Wirklichkeit. Die Diktatur einer Staatswirtschaft taugt nichts, aber die freie Wirtschaft ist auch eine Art Dschungel, in dem der Stärkste siegt. Bei beiden kann man den gleichen Mechanismus erkennen: die Familie, die versucht, zu überleben. In einer kommunistischen Staatswirtschaft gibt es mehr Sicherheit des Einkommens, aber damit verschwindet auch die Motivation, für die Familie „auf die Jagd zu gehen“. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation. Bei einem kapitalistischen Markt ist die Jagd freier und die Produktion von Luxusgütern und Möglichkeiten des Vergnügens beispiellos, aber die Ausbeutung, die dafür notwendig ist, schafft wiederum unakzeptierbare Gegensätze und Ungerechtigkeiten.
Nur eine Wirtschaft, die nicht an das sexuelle System gekoppelt ist, würde die Versorgung der Welt ausreichend sauber, angenehm und gerecht gestalten können.

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