bildendekünste

Von alters her wird in den bildenden Künste das Sexuelle gezeigt. Man kann auf Zeichnungen und bei Wandmalereien z.B. den Koitus oder Abbildungen von typisch (übertriebenen) männlichen oder weiblichen Kennzeichen sehen.

 

Anziehung und Abstoßung

Auffallend sind z.B. auf einigen alten Kunstwerken die enorm grossen Brüste und Penisse, die als “Fruchtbarkeitssymbole” gelten. Vielleicht ist der Term aus Keuschheit gewählt und handelt sich eigentlich um erotisch-realistische Kunst. Die Anziehungskraft, die grosse Brüste und Penisse haben, ist auch heutzutage zurückzufinden, z.B. in der “Pornographie”. Gleichzeitig rufen grosse Geschlechtsteile auch Angst oder sogar Ekel hervor. Diese Mischung aus Anziehung und Abstossung ist representativ für die sich widersprechenden Gefühle, die mit sexueller Lust zusammenhängen.

 

Selektive Wahrnehmung

Es gibt aus den verschiedenen Epochen zahllose Zeichnungen, Bilder und Skulpturen, die sexuelles Verhalten zeigen. In der modernen Zeit gab es seine wahre Explosion von Bildern, als Fotos, Film oder über den Computer. Täglich werden wir mit tausendmal mehr Bildern konfrontiert als unsere Eltern und Vorfahren. Dies hat sicher Einfluss darauf, wie wir die Welt erleben. Immer wieder gibt es Stimmen von Besorgheit hinsichtlich der Flutwelle von Sex im Fernsehen und im Internet. Das ist ein Beispiel selektiver Wahrnehmung. Sachlich betrachtet, formen sexuelle Bilder weniger als 1% aller Bilder im Fernsehen ode rim Internet. Das Gleiche gilt für “Sexzeitschriften”, die auch nur einen kleinen Teil aller Magazine ausmachen. Man kann alles über 0% zu viel finden, aber das Wort “Flutwelle” ist dann etwas übertrieben.

 

Darstellung des sexuellen Systems in den bildenden Künsten

Was die Gegner der öffentlichen Darstellung von “Sex” meist nicht bemerken ist, dass das sexuelle Syxtem oft dargestellt wird: Ehepaare, Pärchen, Familien, Eltern und Kinder, typisch männlich oder weibliche Aspekte in der Kleidung, im Verhalten, bei der Arbeit, bei Problemen, Hobbys, Sport. Allgemein akzeptierte öffentliche Zurschaustellungen des Fortpflanzungssystems formen einen Grossteil aller Bilder der Welt der Menschen, die wir in Zeitschriften, Filmen und im Fernsehen sehen.

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