jungen&mädchen

Sex ist nicht nur etwas, das wir tun, sondern auch etwas, was wir sind. Wir sind bereits Junge oder Mädchen bevor wir geboren werden. Wenn wir auf die Welt kommen ist das Erste, was gesagt wird: „Es ist ein Junge.“ oder „Es ist ein Mädchen.“ Das ist unser Geschlecht. Dies ist an unseren Geschlechtsorganen zu erkennen.

 

Ausnahmen

Nicht immer natürlich. Alles auf der Welt hat auch Ausnahmen. Ungefähr 1 von 100 Babys ist nicht deutlich erkennbar ein Junge oder ein Mädchen. Die Geschlechtsorgane sind nicht vollständig entwickelt oder sie sind beide angelegt. Es passiert auch noch manchmal, dass ein Baby am meisten einem Jungen ähnelt, aber nach Jahren zu dem Schluss kommt, dass es ein Mädchen ist. Diese Kinder müssen meistens eine schwierige Zeit durchmachen. Mehr zu diesem Thema bei Transsexualität.

 

Hormone

Die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen sind sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich produzieren die Geschlechtsorgane von Jungen und Mädchen verschiedene Hormone. Die Hormone verursachen, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich aussehen und sich anders verhalten, sogar wenn sie noch klein sind. Wenn die Pubertät erreicht wird, werden diese Unterschiede sehr deutlich. Die meisten Erwachsenen sind ihrem Verhalten nach v.a. Mann oder Frau. Jeder Mensch produziert übrigens auch einige Hormone vom anderen Geschlecht.

 

Unterschiede in der Erziehung 

Jungen und Mädchen erhalten eine unterschiedliche Erziehung. Sie haben einen typischen Jungen- oder Mädchennamen. Sie werden jeden Tag „er“ oder „sie“ genannt. Sie kleiden sich anders. Sie spielen mit anderen Spielsachen. Sie bekommen andere Geschenke. Sie spielen andere Spiele.

 

Unterschiede zwischen den Geschlechtern 

Wenn Jungen und Mädchen etwas älter und weiser sind – ungefähr acht oder neun Jahre alt – dann wissen sie alles über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Mädchen sagen dann z.B., dass Jungen „grob“ sind und Jungen finden, dass Mädchen „komisch“ sind. Aber nicht immer natürlich. Jungen und Mädchen durchschauen früh, dass ihre Geschlechtsorgane intim sind und immer bedeckt, auch beim Schwimmen und Sonnen. Und trotzdem sind Jungen und Mädchen vor der Pubertät in verschiedener Hinsicht gleich. In der Schule und zu Hause lernen sie dieselben Dinge und sehen die gleichen Fernsehprogramme. Sie machen die gleichen Entdeckungen in Bezug auf sexuelle Gefühle und spielen heimlich an sich selbst. Es gibt auch Spiele, die Jungen und Mädchen miteinander spielen. Mehr zu diesem Thema unter sexuelle Spiele.

 

Heimliche Gefühle füreinander 

Jungen und Mädchen können auch heimlich liebe und schöne Gefühle für jemanden Besonderes haben. Wenn diese nicht beantwortet werden, fühlen sie sich unglücklich, wenn sie wohl beantwortet werden, „gehen sie miteinander“. Andere Jungen und Mädchen können sie hiermit ärgern oder darüber lästern und dann kann es schnell wieder aus sein.

 

Sex

Die meisten Jungen und Mädchen wachsen in einer Verwirrung über Sex auf. Ist er gut oder schlecht? Wenn Geliebte sich im Film küssen, hört man schöne Musik und ist es sehr emotional. Man hört auch gemeine Witze oder Gespräche. Viele Schimpfwörter sind sexueller Art wie z.B. Schwanz oder Fotze. Jungen und Mädchen können kichern, schreien oder angeben in Bezug auf Sex. Vielleicht hast du das auch schon mal getan. Einige Dinge sind verboten und die darfst du nicht tun, wie z.B. Süßigkeiten annehmen von einem Fremden. Aber was genau daran schlecht ist, weißt du nicht. Und vielleicht wurde dir erzählt, dass „Sünder in die Hölle kommen“, aber du findest es schön, an dir selbst zu spielen und ein schönes Gefühl dabei zu bekommen. Zu der Zeit, dass die Pubertät erreicht wird, haben alle Kinder den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen gelernt. Die meisten haben auch schon ein wenig sexuelle Erfahrung – nicht immer amüsant, aber meist erregend.

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